Das Wort zum Sonntag, zu 2020, 2021. Eine Rückschau und ein Vorblick. 😉

Was uns allen passiert ist, das muss ich, glaube ich, nicht formulieren.

Leicht zeitversetzt, möchte ich mich noch einmal über meine Eindrücke, Erlebnisse und Gefühle zum letzten Jahr 2020 äußern und andererseits meine Hoffnungen und Wünsche für 2021 in Worte fassen.

„Wenn man das mit der Mühe sieht, dann kann man sich auch den Rest denken.“

Münzt das jetzt mal auf Alles um: Menschen, Nächstenliebe, Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und der ganze andere Shit. Viele Sachen waren so viel zauberhafter und realer, sprich echter, als jemals zuvor. Zumindest was die Allgemeinheit, sprich die Masse angeht. Große Teile der Gesellschaft haben sich spontan aufmerksamer, umsorgender, einfühlsamer, engagierter, ideenreicher und vieles mehr gezeigt.

Es war mir ein Fest!

Echt jetzt. Ich war verzaubert und ich gebe zu auch oft überrascht, über die vielen gezeigten Eigenschaften und Werte und deren Umsetzung. Die ganzen Eigenschaften, der ganze Style, der mir schon so lange abging. Von Allen. Und an dem ich so gezweifelt habe.

Da musste erst diese krasse Pandemie kommen, um meiner These: „der vermeintliche Verlust der Menschlichkeit“, Paroli zu bieten.

Ich habe soviel zauberhafte Momente erlebt. Und ihr wahrscheinlich auch. Ich glaube, ich muss sie garnicht „en Detail“ aufführen. Ich habe gerade den Kopf voller so lustiger, warmherziger Situationen und ich hoffe, ihr auch!

Im März/ April war ja alles supi! Alle engagiert. Alles tschuggi, solange alles im Rahmen und absehbar blieb.

Wusste ja keiner, dass sich 2020 als komplett ganz großes Arschloch entpuppt!!!

Mit dem Freilassen und Durchatmen hat man ja dann auch den Monstersupergaukomplettkollaps unterbunden bzw. diesem vorgebeugt!

Wir waren auch im Sommer an der Wetterauer Seenplatte. Sunny und ich hatten unseren ersten gemeinsamen „Sommer unseres Lebens“. Juli/ August am Inhaidener See.

Trotz Corona. Oder wegen? Schnuppe. War Beste! 😂 Echt. (Übrigens die Schnuppennacht da Mitte August hatte auch eine Hammer-Nacht für Mutti in petto. Insider wissen nicht nur um die 2 Schnuppen, die ich am Himmel sah. 👉🏻)

Aber der Zauber hatte auch mit den ganzen Coronaregelungen zu tun. Zu viel, um genauer darauf einzugehen. Wir hatten einen autarken, echten, intensiven und wundervollen Sommer. Zu Hause und in der Region.

Und ich habe zum ersten Mal Marmeladen und Gelees eingekocht wie ne junge Göttin und viel Aufmerksamkeit dafür bekommen. Und auch Lob. 😉😂✌🏻

Alles war und ist von der Pandemie beeinflusst. Positiv wie negativ.

https://youtu.be/CfkxLRuSteI

Ich möchte bestimmt nicht auf das Negative mehr eingehen, als auf das Positive. Aber ich möchte über das Negative gleich viel reden, wie über das Produktive. Ich mein Positive. 😉

Ich erzähle kurz ne Geschichte.

Es geht um Elvis. Elvis war ein Kater. Elvis war gutmütig und zutraulich. Und er wurde, nicht nur von seinen Besitzern, sehr geliebt. Elvis wurde ermordet. Vor wenigen Wochen. Ermordet und aufgehängt. Aber nicht einfach nur aufgehängt. Er wurde bestialisch an einem Baum ein paar 100 m entfernt auf einem Nachbargrundstück ermordet, erdrosselt und an einen Baum drapiert aufgefunden. Drapiert, als ob er gerade am Baum hochkraxeln will.

Nicht nur grausam. Total krank!!! Unmenschlich und genauso untierisch!!!

Allein an den Gedanken daran muss ich kotzen! Ekelhaft! Und ich nehme jetzt auch kein Blatt vor den Mund!

Ich weine. Ich weine und nicht nur heute. Ich habe tatsächlich öfters im letzten Jahr geweint. Weil ich mich schäme für Individuen, die angeblich zu meiner Art gehören sollen! Die Menschen, die nicht nur kaputt und deshalb scheisse sind, sondern noch Dinge bringen, die ich mir bis dato noch nicht mal vorstellen konnte! Ich verzweifle fast daran, dass Menschen zu solchen Grausamkeiten fähig sein können…

Und da spielt es keine Rolle, ob diese kaputten Individuen gegen Tier oder Mensch gehen. Schämt euch! Ihr nehmt einen fast den Glauben!

Ich weiß. Es war auch vorher schlimm. Aber in den letzten Monaten wird es schlimmer.

Auch ich habe Angst. Alles krass. Alles unsicher. Neu eh. Aber …

In der Krise zeigt der Mensch sein wahres Gesicht.

Im Gutem, wie im Schlechten.

Ich schäme mich so, was da alles zum Vorschein kommt. Und ich schäme mich nicht für mich.

Es wäre zu schön, wenn die, die das betrifft, das hier auch lesen würden….

Aber ich bin mir fasst sicher, das die, die es lesen sollten, garnicht soviel lesen können! 👉🏻

Fakt ist, ob sich die Bad Homburger Polizei nicht zum Beispiel prinzipiell mal um ihren Stadtrand mehr kümmern und bemühen sollte. Und deren Bad Homburger Anwohner, wie zum Beispiel rund ums Café Molitor kümmern sollte (nicht nur wegen der sich immer deutlich vermehrenden entladenden Gewalt, wie auch dem deutlich gesteigerten VERKEHR am Waldrand) …

Ich möchte jetzt niemanden anmachen.

Weder die Bad Homburger Polizei, noch die, die an und mit dem gesteigerten Verkehr was zu tun haben. Aber diese Menschen und auch wir…

LEIDEN DARUNTER!

Ich weine. Weil soviel falsch läuft!

Versucht bitte euer Bestes zu tun!

Ich möchte an dieser Stelle Jacques Brel zitieren und besonders auch Joachim für den Input danken und natürlich Sunny, der Liebe meines Lebens. Ohne dich würde garnichts gehen! 👊🏻❤️

Wünsche von Jacques Brel (1968)

Ich wünsche Euch endlos viele Träume und eine riesengroße Lust, einige davon zu verwirklichen.

Ich wünsche Euch zu lieben, was man lieben, und zu vergessen, was man vergessen muss.

Ich wünsche Euch Leidenschaften, wünsche euch Stille.

Ich wünsche Euch Vogelgesang beim Erwachen und Kinderlachen.

Ich wünsche Euch, die Andersartigkeit der Menschen zu respektieren, denn der Verdienst und Wert eines jeden müssen oftmals erst entdeckt werden.

Ich wünsche Euch, nicht aufzuhören, der Gleichgültigkeit und den negativen Einflüssen unserer Zeit zu widerstehen.

Ich wünsche Euch auch, niemals die Suche aufzugeben und nie vom Abenteuer, vom Leben und der Liebe abzulassen,

denn das Leben ist ein wunderbares Abenteuer und kein vernünftiges Wesen soll es es ohne harten Kampf aufgeben.

Ich wünsche Euch, vor allem Ihr selbst zu sein, stolz darauf zu sein und glücklich zu sein – denn das Glück ist unsere wahre Bestimmung.

Bevor ich einschlafe, erschlagen von den Worten, die ich selbst runtergeschrieben habe und denen bei mir aufgemachten Erinnerungen und Gefühlen (und ich hoffe, ich entlasse Euch gleichermaßen 😂👉🏻❤️) verabschiede ich mich.

Aber ich wäre nicht Jana Jost aka Buttervroni aka frankfurtmainblog aka Mama von Sunny, wenn ich nicht positiv und mutig und zuversichtlich in die Zukunft blicken würde! 👊🏻👊🏻👊🏻

Deshalb hier eine Idee für das kommende Jahr!

Schreibt jede Woche etwas Gutes, das Euch passiert ist auf einen Zettel und legt ihn in ein Marmeladenglas.

Lest an Silvester 21/22 alle Zettel durch und erinnert euch wie toll euer Jahr eigentlich war!

In diesem Sinne wünsche ich euch und auch Sunny und mir viele Marmeladenglasmomente.

Alles wird gut! Das Gute siegt immer! ❤️👊🏻❤️

2 Gedanken zu “Das Wort zum Sonntag, zu 2020, 2021. Eine Rückschau und ein Vorblick. 😉

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